Viele kennen den Namen, aber heute weiß kaum noch jemand von den Jüngeren, wer er war :
Heinrich Andresen, geboren im August 1875 in Brunsbüllund bei Sterup.

 

Er wuchs in einer kleinen Kate mit 8 jüngeren Geschwistern auf. Seine Schulzeit und Ausbildung zum Kaufmann absolvierte er in Sterup.

Grab Andresen
Um die Jahrhundertwende, mit Mitte Zwanzig, folgte der Militärdienst in Schleswig und Jahre als Handelsvertreter folgten, bis er sich in der Großstadt Hamburg als Selbständiger niederließ. Es folgten Kriegsjahre, die er auch in Frankreich verbrachte. Er begann schriftstellerisch tätig zu sein und erste Werke erschienen in Zeitschriften, Tageszeitungen und sogar im Rundfunk sendet man seine Beiträge und Reportagen. 1934 erscheint sein erstes Gedichtband „Fief Minuten stillstahn“.


Zurück nach Angeln kehrt er durch die Folgen des 2. Weltkrieges, als er, ausgebombt in Hamburg, alles verloren hat, Nach diesen Kriegsjahren und den schrecklichen Erfahrungen erscheint der 2. Gedichtband „Footfast“. Er stirbt, inzwischen wieder zurückgekehrt nach Hamburg, am 28.August 1958. Seine Grabstätte befindet sich allerdings auf dem Friedhof in Sterup, wo sie lange Zeit ein Schattendasein pflegte. Das wurde jetzt geändert.

Steinmetz- und Steinbildhauermeister Rainer Odefey und seine weibliche Auszubildende Rieka Petersen aus Schrepperie restaurierten zusammen das Grabmal und die Inschrift. Lehrling Rieka Petersen gestaltete den Sockel aus Muschelkalk, sodass die Assoziation eines Schreibpultes beim Betrachter entsteht.
Meister und Lehrling hoffen, dass das schöne gemeinsame Werk dazu beiträgt den Heimatdichter Heinrich Andresen und seine Gedichte neu zu entdecken…..

Jutta Odefey